Donnerstag, 10. Januar 2013

Die richtige Würze

Seit Reis, Nudeln und Gemüse nicht nur mehr auf unseren Tellern, sondern auch in Juniors Brei landen, werden sie beim Kochen nicht mehr gesalzen. Ein bisschen musste ich mich daran gewöhnen, auch wenn ich vorher nie stark gesalzen habe. Doch mittlerweile hat sich der Familien-Geschmack dahingehend verändert und das Salz wird viel sparsamer eingesetzt; Kräuter (derzeit aus dem Tiefkühlfach) und Pfeffer sorgen meist für die richtige Würze - soll ja schließlich auch gesünder sein. Natürlich gibt es auch Ausnahmen: Beim Salat zum Beispiel ist Salz einfach unerlässlich.

Dienstag, 8. Januar 2013

Buchweizen: Mal nicht als Heidensterz?


Also ich bin mit Heidensterz aufgewachsen. Es gab ihn regelmäßig - mit Kakao oder später dann mit Kaffee - zum Frühstück. Aber erst jetzt bin ich auf den Geschmack gekommen, Buchweizen auch "anders" zu essen. Fantastisch schmecken mir pikante Buchweizenpalatschinken oder Buchweizenrisotto, mein persönlicher Favorit ist aber süße Buchweizengrütze.

Buchweizen ist übrigens eine Pseudocerialie, d.h. botanisch gesehen ist Buchweizen kein Getreide. Er zählt zur Gattung der Knöterichgewächse und ist ein enger Verwandter von Sauerampfer und Rhabarber. Buchweizen enthält besonders hochwertiges Eiweiß und ist auch eine gute Quelle für Eisen, Kalium und B-Vitamine. Im Gegensatz zu Getreide enthält er kein Gluten, weshalb er auch als Getreideersatz für Zöliakiekranke geeignet ist.

Buchweizen bereichert jedenfalls die heimische Küche. Mein Tipp: ausprobieren!

(Aber nicht darauf vergessen, den Buchweizen vor dem Kochen heiß zu waschen.)